Die Wandelbare

1. Eine Flussfahrt nach Almada

Almada im Vorsommer ist eine wahre Pracht an Farben und Gerüchen. Der Duft des Frühlings liegt in der Luft und es riecht nach frischen Blüten, Gräsern und kommender Mittagshitze.
Überall am Yaquir könnt ihr fröhliche Menschen sehen, die die warmen Tage und den blauen Himmel genießen, während Praios mit seinen Strahlen die Erde erwärmt.
Ihr seid schon einige Zeit auf dem Schiff, als es in Quirod Halt macht und ein paar Waren aus- und einlädt. Neue Passagiere steigen an Bord der Yaquirperle. Ein älterer Mann mit gestutztem Bart und einfacher Bauernkleidung, gefolgt von einem kleinen Mädchen, das sich an der Hand des Mannes festhält, fallen euch ins Auge. Auf dem Gesicht des Mannes liegen tiefe Sorgenfalten und das Mädchen wirkt ein wenig blass und kränklich.
Ihr beginnt ein Gespräch und löchert den guten Mann mit eurer Neugier.
Girolamo Darpani und seine Tochter Hyzindaya nehmen von Quirod aus eine Schiffspassage nach Punin. Sie wollen dort im Orden der Draconiter vorstellig werden und um Hilfe zu bitten.
Vor ungefähr drei Wochen ist seine Hyzindaya zum Spielen in den Feldern gewesen und dort von einer menschengroßen Echse angegriffen worden. Rechtzeitig herbeieilende Bekannte konnten die Echse erschlagen. Trotzdem hat sich Hyzindaya seitdem verändert. Sie wirkt ständig geistesabwesender, redet hin und wieder merkwürdiges oder gar unverständliches Zeug vor sich hin und ist manchmal wie betäubt. Zudem verändern sich manchmal ihre Pupillen, und an einigen Stellen hat sie einen Hautausschlag.

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mellonvo

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